16:00 Uhr
Foyer
BEGRÜSSUNG
16:00 Uhr
Theatersaal
Faezeh Mojahedtalab
SUPERPOSITION
Performance
Zwischen Projektionen, Klang und Text entsteht ein Zustand, in dem verschiedene Realitäten gleichzeitig existieren.
Konzept, Text, Video, Performance: Faezeh Mojahedtalab
ab 16:00 Uhr
Studio 1
Flynn Ohland & Kompliz*innen
MÜTTERCHEN TOD SPRICHT FARSI
VR-Hörspiel
Die Eine begehbare Umgebung in VR-Brillen: Stillgelegte Erinnerungen, Versatzstücke, Objekte des Alltags und musikalische Ausschnitte laden ein über Krieg, Freundschaft und Mutterschaft nachzudenken. Der Zuschauende betritt eine Welt und sucht sich selbst eine Reihenfolge, Tempo und nicht zuletzt einen individuellen Hauptcharakter.
Hinweis: Die Produktion enthält gesprochene Texte und Beschreibungen über Krieg, Bombenzerstörungen, Tod und Trauer sowie den O-Ton einer Notaufnahme.
Regie und 3D-Objekte: Flynn Ohland
Weibliche Stimme: Faezeh Mojahedtalab
Männliche Stimme: Lucas Sommer
16:30 / 17:15 / 18:00 / 18:45 / 19:30 Uhr
Studio 2
Johanna Sowka
QUESTION DE GOÛT
Audio-Installation (für jeweils max. 6 Personen)
Wenn du am Abendbrottisch mit deiner Familie ein Käsebrot isst, bist du Teil eines Rituals?
Bist du Teil eines Rituals, wenn du mit deinen Kolleg*innen in die Mensa gehst und ein Nudelgericht bestellst? Und wenn du dich an einem heißen Sommertag mit einem Spaghetti-Eis auf eine Parkbank setzt, bist du dann Teil eines Rituals?
In dieser Audio-Installation wirst du Teil eines Rituals. Exklusiv. Verboten. Köstlich. Im gastronomischen Spannungsfeld von Essen, Identität, Tradition und Gemeinschaft wirst du eingeladen, in die Hinterzimmer französischer Restaurants zu hören. Hörst du Vogelgezwitscher? Oder ist es doch nur Beethovens Fünfte?
ab 17:15 Uhr
Mittelhalle
Faezeh Mojahedtalab
IMITATING THE SONG OF A BIRD (Robert Filliou)
Performance
Hier wirst du mit der Frage konfrontiert, ob wir grundsätzlich noch eine bestimmte traditionelle Kommunikationsform benötigen.
Performance: Faezeh Mojahedtalab
17:30 Uhr
Theatersaal
Lisa Schäfer
BESUCHSZEIT
Performance
Für fünfzehn Minuten öffnet sich ein Raum, in dem das Publikum live mitlesen kann, was sonst unsichtbar bleibt: ein ungefilterter Gedankenstrom, getippt in Echtzeit. Zwischen Tippfehlern, Abbrüchen, Übersetzungsfehlern und „Error“-Momenten entsteht ein fragiles Selbstporträt im Prozess. Das Publikum wird zu Besuchenden, zu alten Bekannten und ist eingeladen in ein Inneres zu blicken, das sich gleichzeitig zeigt und entzieht. Was geteilt wird, bleibt im Raum. Oder?
Konzept und Performance: Lisa Schäfer
18:30 Uhr
Theatersaal
Katharina Frölich
ONKEL RUDI
Film (ab 14 Jahren)
Wie soll über Vorfahren gesprochen werden, die Kriegsverbrechen begangen haben? Wer erzählt welche Geschichten? Und warum erinnern wir uns an unterschiedliche Dinge? In Aushandlung mit ihren beiden Onkeln und der eigenen Mutter, den direktesten Nachfahren ihres Großonkels Rudi, hinterfragt Katharina Frölich die eigene Familienerzählung in der Form eines Dokumentarfilms.
Dieser sucht nach Einordnungen in einem Raum zwischen Erinnern und Vergessen, Verdächtigen und Nicht-wahr-haben-wollen und der ambivalenten Hoffnung, dass die eigene Familiengeschichte doch ganz anders war.
Der Film entstand im Rahmen des Mentoring Programms am Filmhaus Köln. Die Produktion wurde gefördert vom Filmhaus Köln, der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
19:45 Uhr
Foyer
Kira Marie Jockers
DAS GLAS IST SCHON SEIT FÜNF MINUTEN LEER
Performance
Ein zäher, unbestimmbarer „Schlonz“ aus einer umgekippten Mülltonne wird zum zentralen Bild für innere und gesellschaftliche Zustände. Ausgehend von Erfahrungen aus der Gastronomie entfaltet sich ein performativer Strom über Arbeit, Ausbeutung und das Gefühl, im eigenen Leben festzustecken. Zwischen Ekel, Humor und Verletzlichkeit entstehen Momente von Sehnsucht nach Verbindung und Menschlichkeit.
Konzept & Performance: Kira Marie Jockers
ab 20:00 Uhr
Foyer
AUSKLANG