Katharina Frölich
lebt seit 2016 in Bochum, studiert den Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Performance und Dokumentarfilm. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander und verfolgt dabei oft einen dokumentarischen Ansatz.
Lukas Jakob Huber
lebt und arbeitet in Köln. Er absolvierte zunächst einen Bachelor in Physik, sowie ein Schauspielstudium an der HfS „Ernst Busch“. Seitdem arbeitet er als Schauspieler und Performer an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum (u.a. Berliner Ensemble, Pfalztheater Kaiserslautern, Hebbel am Ufer). In seinen eigenen Arbeiten interessiert er sich für die Überlagerung autofiktionaler Erzählungen, Erinnerung und Rollen auf der Bühne.
Kira Marie Jockers
ist Performerin und Autorin und studiert im Masterstudiengang Szenische Forschung in Bochum. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Schauspiel, Film und Performance. Sie ist bereits in verschiedenen Ensemble- und Festivalprojekten aktiv gewesen. Aktuell im Jungen Theater Leverkusen und im Schauspielhaus Bochum. Mit eigenen Kurzfilmen war sie bereits auf dem FiSH-Filmfestival Rostock und dem REC in Berlin vertreten. Ihre künstlerische Praxis verbindet Text, Körper und Experiment.
Paul Umut Kahla
lebt, arbeitet und forscht in Bochum. Seit 2025 studiert er Theaterwissenschaft und Performancestudies im Master, seit 2026 außerdem Szenische Forschung an der Ruhr Universität. Er schreibt, performt, produziert und bewegt sich dabei zwischen autobiografischen und gesellschaftlichen Themen. Mit dem Performance-Kollektiv JEEP entwickelte er 2024 eine performative Arbeit über Vaterschaft. Momentan interessiert er sich besonders für Choreografie und Raumpolitiken.
Anna E. Krasemann
ist eine erfahrene darstellende Künstlerin mit 12 Jahren Bühnenerfahrung. Für ihre feministisch-performativ geprägte Diplominszenierung „Ophelia – BLABLA durch die Blume gesagt“ erhielt sie 2023 einen Genderforschungspreis des Zentrums für Genderforschung und Diversität der Kunstuniversität Graz. Sie spielte in Filmen, Theaterproduktionen und Performances in verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Engagements bei überregionalen Labels und ihre Arbeit in der Theaterpädagogik haben ihren offenen, respektvollen und kooperativen Arbeitsstil geprägt. In ihrer multimedialen Arbeit strebt sie danach, ihre Fähigkeiten im, vor und hinter den Kulissen weiterzuentwickeln und in einer kreativen Umgebung als Künstlerin zu wachsen.
Faezeh Mojahedtalab
ist eine iranische Performancekünstlerin und Theatermacherin mit Wohnsitz in Deutschland. Sie studierte Schauspiel und Regie an der Kunstuniversität Teheran. In ihrer Arbeit verbindet sie Text, Video, Klang und performative Situationen zu atmosphärischen, oft installativen Formen zwischen Theater und Medienkunst. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit Wahrnehmung, politischer Realität und den Spannungen zwischen persönlichem Alltag und gesellschaftlichen Zuständen.
Hani Mousavi
studiert den Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Performance und Film. Zuvor studierte sie Musik/Komposition an der Kunstuniversität Teheran im Iran. Thematisch setzt sie sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander, sie hinterfragt kulturelle und soziale Normen sowie geschichtliche Narrative und reflektiert diese. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit mythischen Erzählungen, Traditionen, Spielen, Regeln und Strukturen sowie mit interkulturellen Erfahrungen. Ein besonderer Fokus liegt auf unterschiedlichen Formen der Kommunikation sowie auf der Art und Weise, wie Bedeutungen erzeugt werden.
Flynn Ohland
studiert seit 2025 Szenische Forschung. Während seines Studiums arbeitete er als Regieassistenz und Produktionsassistenz in unterschiedlichen Musiktheatern im Ruhrgebiet. In seinen Arbeiten befasst er sich mit unterschiedlichen Genres, von der politischen Performancekunst bis zum zeitgenössischen Musiktheater.
Julian Ratay
ist Designstudent aus Dortmund. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich 3D, mit besonderem Interesse an visuellen Welten und interaktiven Gestaltungsformen. In seiner Arbeit erforscht er die Verbindung von digitalen Räumen, Ästhetik und Erfahrung.
Lisa Schäfer
hat ihren Bachelor in Theater- und Medienwissenschaft gemacht und war begeistert und irgendwie auch nicht. Als Suchende studiert sie seit 2023 Szenische Forschung. Als Performerin und Kunst- (was-auch-immer-das-ist) -Schaffende arbeitet sie multimedial, installativ, filmisch, postdramatisch, progressiv und akustisch. Dabei greift sie immer wieder auf ihren Körper und ihre Erfahrungen/Erinnerungen als eigenes Material zurück. Ihre Interessen gelten dem Monströsen und Tabuisierten der Gesellschaft sowie der Hinterfragung der eigenen Existenz in dieser. Ihre liebsten Bühnen sind die, die keine sind und das, was dazu werden könnte. Sie ist seit 2020 Teil des Kaleidoskop Kollektiv, bestehend aus sechs Frauen, die mit feministischem Ehrgeiz im Ruhrgebiet Krach machen.
Rosanna Veza Schardt
studierte Regionalstudien Lateinamerika und Neuere Geschichte an der Universität zu Köln. Sie ist ausgebildete Zirkuspädagogin und Performerin und studiert momentan im Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr Universität Bochum. Sie ist u.a. Teil von nologo kollektiv und beteiligt bei verschiedenen Stückentwicklungen aus dem Bereich Neuer Zirkus/Physical Theatre in der Freien Szene NRW.
Luca Sommer studiert Journalismus und PR, als Schauspieler und Sprecher ist er im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen zusehen, zuletzt als Sprecher in „gen Z Don’t Cry“ (Regie: Wolfgang Mernardi). Er strebt eine Karriere als Schauspieler und Sprecher an.
Johanna Sowka
ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in performativen, installativen, akustischen und filmischen Formen arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxis sucht sie kleine Schnittstellen für große Diskurse, um normative Wahrnehmungen zu hinterfragen und auszustellen. Johanna Sowka ist außerdem Teil des Kaleidoskop Kollektivs sowie des Kunst&Klatsch Kollektivs. Derzeit vertieft sie ihr Denken und Handeln im Master Szenische Forschung der Ruhr-Universität Bochum.
nologo kollektiv
sind vier Künstlerinnen aus den Bereichen Schauspiel, Theaterpädagogik, zeitgenössischer Zirkus und Physical Theatre. Sie verbinden Inhalte politischer, emotionaler und unterhaltsamer Natur mit Narrativen des zeitgenössischen Theaters und Zirkus. Mit „Mallorca, Macht und Wellness“ (2024) entwickelten sie ein Stück zwischen Sehnsüchten, Kreuzfahrtschiffatmosphäre und Finanzcoaching.