Gretas Metamorphose

Édith Voges Nana Tchuinang

Gretas Metamorphose ist ein interdisziplinärer Theaterabend und Installation, die feministische und postkoloniale Perspektiven anhand von Kafkas Werk neu beleuchtet.

Im Zentrum steht die Figur Greta, die aus verschiedenen Frauenfiguren in Kafkas Texten wie Der Prozess, Die Verwandlung und Brief an Milena entwickelt wird. Dabei wird die Frage gestellt, wie Frauen ihre eigenen Lebenswege realisieren können, abseits von patriarchalen Erwartungen und gesellschaftlichen Zwängen.

In einem installativen Bühnenraum, der die Grenzen zwischen Ausstellung und bespielbarer Szenografie verwischt, verbindet die Performance Elemente des Schauspiels, der Oral History, traditioneller Musik und Videokunst zu einem multimedialen Erlebnis. Diese künstlerische Verschmelzung schafft einen Raum, in dem komplexe Diskurse über Geschlechterrollen, Identität und kulturelle Vielfalt sichtbar und erlebbar werden.

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